Wie mehrere Boxen deinen Minimalismus voranbringen

Minimalismus Unsicher Box Verkaufen Box

Vielleicht bist du gerade dabei, deinen Besitz zu minimieren. Dabei könntest du auf zwei Probleme stoßen, für die ich dir in diesem Beitrag die Lösung nenne. Die Rede ist von der „Verkaufen“-Box und der „Unsicher“-Box.

Problem #1: Zu wenig, um es zu verkaufen

Das erste Problem, auf das du vielleicht stoßen kannst, ist leider: zu wenig Teile auszusortieren, um sie zu verkaufen. Das kann dir zum Beispiel passieren, wenn du mit Diensten wie Rebuy oder Momox arbeitest, wo du deine Bücher verkaufen möchtest. Wenn du dort den Mindestverkaufswert nicht erreichst, musst du entweder Versandkosten zahlen und der Verkauf lohnt sich nicht mehr oder du kannst es erst gar nicht verkaufen.

Vielleicht möchtest du aber auch einen Flohmarkt besuchen und deine Sachen dort verkaufen. Auch dafür brauchst du eine kleine Masse an Teilen, weil es sich sonst durch die Standgebühren wahrscheinlich auch nicht lohnt. Wenn du die Dinge, die du ja schon mühsam aussortiert hast, wieder zurück ins Regal stellst, stehst du wieder genau da, wo du angefangen hast.

Lösung: Die „Verkaufen“-Box

Dafür würde ich dir empfehlen, eine „Verkaufen“-Box einzurichten. Das kann, ja nach Größe deiner Teile, entweder eine kleine Box sein oder auch ein großer Umzugskarton. Hier kommt nun alles rein, was du nicht los wirst – egal aus welchen Gründen.

Was das bewirkt: du trennst die Teile direkt von deinem eigentlichen Besitz. Sie sind zwar noch da, aber hängen von nun an „in der Schebe“. Nun sammelst du hier solange, bis du genügend Material zur Verfügung hast, um es gewinnbringend zu verkaufen.

Problem #2: Du bist dir unsicher

Das zweite Problem, auf das du stoßen könntest: Deine eigene Unsicherheit. Vielleicht macht dich der Gedanke nervös, dich von einem bestimmten Teil zu trennen, weil du denkst, dass du es ja nochmal gebrauchen könntest.

Das ist ganz natürlich. Wir überschätzen gerne mal, wie viele Teile wir eigentlich wirklich nutzen. Aber auch hierfür gibt es eine Lösung.

Lösung: Die „Unsicher“-Box

In die „Unsicher“-Box (oder Kiste, Karton, etc.) sortierst du diese Teile rein, bei denen du dir unsicher bist. Wichtig: Schreib ein Datum dazu, entweder auf die Kiste oder mit Post-its direkt an die Gegenstände. So kannst du später nachvollziehen, wie lange du nun schon „überlebt“ hast ohne das Teil.

Die Kiste machst du nun zu. Ich würde dir empfehlen, sie komplett zuzukleben, um „kleinen Ausnahmen“ vorzubeugen. Und nun lebst du einfach weiter und wartest ab, ob du irgendwann an den Punkt kommst, an dem dir das Teil fehlt. Ist dem so, kannst du es dir wiederholen. Ist dem nicht so, hast du deine Antwort und deine Unsicherheit ist weg.

Die „Unsicher“- und „Verkaufen“-Boxen sind so simpel wie genial.


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Autor
Tobias

Hey! Ich bin Tobias. Wenn ich nicht gerade an neuen Büchern arbeite, bin ich Geschäftsführer eines Medienunternehmens und Journalist. Hier blogge, podcaste und vlogge ich über meinen Arbeitsalltag, Minimalismus und meine Bücher.

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